Normalistische Strategien und SelbstnormalisierungDie hier vorgelegte 3. Auflage macht die umfassende Untersuchung eines der relevantesten kulturhistorischen Themen, des Normalismus, wieder zugänglich.Die hier vorgelegte 3. Auflage wurde gründlich überarbeitet und ergänzt. Die ausführlichen Einleitungs- und Schlussteile wurden auf aktuellem Stand völlig neu erfasst und schliessen eine Diagnose der grossen ´´Denormalisierungen´´ zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein. Der Hauptteil enthält einen begriffsgeschichtlichen Abriss sowie Essays u.a. zu Comte, Marx, Galton, Nietzsche und Durkheim. Als ´´Normalismus´´ wird ein spezifisch modernes Netz von Dispositiven bestimmt, die geregelt sektorielle und allgemeine Normalitäten produzieren. Dabei werden zwei fundamentale normalistische Strategien (Protonormalismus und flexibler Normalismus) unterschieden und insbesondere Verfahren der Selbstnormalisierung moderner Subjekte dargestellt: das Leben als (nicht) normale Fahrt durch symbolische Kurven-Landschaften. Dem entspricht ein eigener Faszinationstyp der modernen Literatur, dargestellt in Essays u.a. zu Zola, Musil, Céline, Heidegger, R. Vailland, B. Vesper, H. M. Enzensberger und S. Berg.Im neu verfassten Schlussteil werden die Begriffe einer ´´Posthistorie´´ bzw. einer ´´Postmoderne´´ als Folgephänomene des flexiblen Normalismus kulturhistorisch neu definiert.Dr. Jürgen Link ist Professor am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Dortmund.

Preis: 46.95 EUR

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Kategorie: Buch (dtsch.) > Hardcover/Softcover/Karte > Gattungen und Methoden

Artikelnummer: 6583266
Keywords: Literaturwissenschaft | Normal – Normalität – Normalisierung | Normalität – Normalisierung ( Normal ) | Normalisierung ( Normal – Normalität ) | Gattungen u. Methoden | Literaturwissenschaft/Gattungen u. Methoden
Manufacturer: Vandenhoeck + Ruprecht
EAN: 9783525265253

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